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Zweiter Thüringer Naturschutztag mit den Schwerpunkten Wälder, Flüsse, Bergwiese

Umweltminister Kummer: „Naturschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe“. Wie können die Thüringer Wälder, Flüsse und Bergwiesen angesichts der Klimaveränderungen weiterhin geschützt werden? Damit beschäftigen sich heute rund 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Thüringer Naturschutztag im Thüringer Landtag. 

Unter dem Motto „Quo vadis Naturschutz?“ sind Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden und -vereinen, ehrenamtlich Engagierte, Landnutzende, Wissenschaft und Verwaltung (u. a. auch Thüringen Forst, Untere Naturschutzbehörden, Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum) zusammengekommen, um aktuelle Herausforderungen und Perspektiven zu diskutieren.

Nach der Eröffnung durch Landtagspräsident Dr. Thadäus König begrüßte Umweltminister Tilo Kummer die Teilnehmenden. Wissenschaftliche Fachvorträge und anschließend gemeinsame Diskussionen widmen sich drei zentralen Themenfeldern: den Chancen und Herausforderungen des Klimawandels für den Waldumbau, der Zukunft des Thüringer Berggrünlands sowie den Auswirkungen der Klimaveränderungen auf Flüsse, Teiche und Fische.

Dazu erklärt Umweltminister Tilo Kummer:

"In diesem Jahr gilt der Naturschutztag auch dem Gedenken an Martin Görner, Träges des Bundesverdienstkreuzes und sehr geschätzter ehemaliger Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V. Die diesjährigen Themen waren zum Teil auch seine Themen.

Naturschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Deshalb ist der Austausch zwischen Vereinen und Verbänden, Verwaltung und Wissenschaft so wichtig. Der Naturschutztag bietet dafür den Rahmen: Hier treffen sich ehrenamtlich Engagierte, Verbände, Landnutzende, Wissenschaft und Verwaltung. Der Austausch hilft uns, unterschiedliche Ansätze besser zu verstehen und zu ergänzen.“

Zu den Impulsen für den Naturschutztag gehören u. a.:

 

*Waldumbau und Waldlebensräume (Thüringen Forst): „Wie klimafest sind Waldlebensräume in Thüringen?“ Wie also können Klimaveränderungen mit den Erhaltungszielen für bestimmte Baumbestände  zusammengedacht werden? 

*Thüringer Berggrünland (Artenschutzreferat TMUENF): „Wie können wir unsere Bergwiesenlebensräume langfristig erhalten?“ 

*Artenschutz am und im Gewässer (Potsdamer Institut für Binnenfischerei zu Gewässern und Fischen): „Wie können wir unsere Fließgewässer als artenreiche Lebensräume angesichts des Klimawandels entwickeln und langfristig sichern?“

Weitere Informationen zum 2. Thüringer Naturschutztag: https://umwelt.thueringen.de/themen/natur-artenschutz/2-thueringer-naturschutztag

 

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